Das Qualifikationsverfahren (QV)

Gegen Ende der beruflichen Grundbildung «Geomatikerin / Geomatiker EFZ» steht das Qualifikationsverfahren.

Das Qualifikationsverfahren bestehend aus einer

  • praktischen Arbeit,
  • einer Berufskenntnisprüfung,
  • der Allgemeinbildungsprüfung (selbstständige Vertiefungsarbeit, SVA)
  • und einer Erfahrungsnote.


Die praktische Prüfung wird als IPA (Individuelle Praktische Arbeit) oder als VPA (Vorgegebene Praktische Arbeit) durchgeführt. Die jeweils angewendete Prüfungsform geben die Kantone bekannt.
Mit der praktischen Arbeit (IPA) und der Berufskenntnisprüfung soll nachgewiesen werden, dass die im Bildungsplan definierten Handlungskompetenzen (Fach-, Methoden, Selbst- und Sozialkompetenzen) während der beruflichen Grundbildung erworben wurden.

Die Rahmenbedingungen der IPA sind im Dokument „Wegleitung über individuelle praktische Arbeiten (IPA) im Rahmen der Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung" vom 22. Oktober 2007, des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie BBT geregelt.

Die Prüfung der Berufskenntnisse dauert 3.5 Stunden (+0.5 bei VPA). Die Berufskenntnisse werden schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich geprüft. Die Prüfung der Allgemeinbildung wird durch die Berufsfachschulen durchgeführt.

Beispieldossiers

Anlässlich der Lehrabschlussprüfung 2013 haben 8 Lernende eine Pilotprüfung auf Grundlage eines ersten Entwurfes des QV-Reglements absolviert. Dadurch konnten einerseits erste organisatorische Erfahrungen zur IPA (Individuelle Praktische Arbeit) gesammelt werden und andererseits das QV-Reglement auf Vollständigkeit und Verständlichkeit überprüft werden. Zwei dieser ersten IPAs stehen in anonymisierter Form der Öffentlichkeit zur Verfügung. Diese Beispieldossiers sollen Hinweise auf eine mögliche Arbeit aufzeigen und sind nicht als Optimum zu verstehen. Bitte beachten Sie hierzu die zugehörigen Zusammenfassungen.

Zu den Beispieldossiers